Dschungel von Ernährungsweisen

Vegetarier essen keine toten Tiere, aber tierische Produkte wie Milchprodukte, Eier und Honig.

Unterarten des Vegetarismus:

Ovo-Vegetarier essen Eier, aber kein Fleisch, Fisch und keine Milchprodukte

Lacto-Vegetarier essen Milchprodukte, aber kein Fleisch, Fisch und keine Eier

Pescetarier essen Fisch, aber kein Fleisch, Milchprodukte und Eier

Ovo-Lacto-Vegetarier essen Eier und Milchprodukte, aber kein Fleisch und keinen Fisch

Ovo-Lacto-Pesco-Vegetarier essen Eier, Milchprodukte und Fisch, nicht jedoch Fleisch

Veganer essen nur pflanzliche Lebensmittel und verzichten auf alles tierische, also kein Fleisch, keinen Fisch, keine Eier und auch keinen Honig. Sie verwenden auch keine tierischen Erzeugnisse wie Leder, Wolle, Seide oder Daunenbetten.

Unterarten des Veganismus:

Frutarier essen nur Früchte, wie Obst, Beeren, Nüsse, Samen, Kerne, Getreide, verzichten auf das, was die Beschädigung der Pflanze zur Folge hat, also keinen Salat, Knollen oder Wurzeln

Fleischesser:

Flexitarier essen alle Lebensmittelgruppen, bezeichnen sich aber als Gelegenheitsfleischesser. Sie versuchen sich gesund zu ernähren und achten auf (Bio-)Gütesiegel, bzw. artgerechte Haltung.

Freeganer essen nur selbst angebaute, geschenkte, gefundene oder von anderen weggeworfene Produkte.

Rohköstler essen alle Lebensmittelgruppen, diese dürfen allerdings nicht mehr als auf 40 Grad erhitzt worden sein.

Urköstler ernähren sich von allem, was sie in der Natur finden. Das können lebende Käfer, Würmer, Schnecken, Ameisen, …sein, aber auch Wildkräuter und Beeren.

Makrobiotiker essen hauptsächlich Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Früchte, Nüsse und Samen, manche auch Fisch.

Paleoaner essen Steinzeiternährung, viel Gemüse, hochwertige Tierprodukte, wie Wild, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, weiters Obst, Gemüse, Kräuter, Pilze, Nüsse, Kerne, Samen, Maroni, Honig, meiden aber Milchprodukte, Getreide, Hülsenfrüchte und verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte, Fastfood, Zucker, Weißmehl, Oliven, Senf, Ketchup, Brot … auch die Verwendung von Ölen ist umstritten. Sie nennen es auch die artgerechte Ernährung.

Artemisier essen Artemislebensmittel:
Hauptsächlich Gemüse, Obst, Kräuter, Wildkräuter, Gewürze, Pilze, Nüsse, Kerne, Samen, Wurzel, Rinden, Hülsenfrüchte und natürlich verarbeitete Produkte daraus, das bedeutet, weitgehend ohne Zusatz von unnatürlichen Zusatzstoffen.

Daneben auch wildlebenden Fisch, Schnecken, Heuschrecken, Wildgeflügel oder Geflügel aus kleinbäuerlicher Zucht (Hühner, Enten, Gänse, Puten, Tauben), also  im Freien gehaltene alte Rassen und Produkte daraus. Keine Hybriden oder Turbotiere, die mithilfe von Mastfutter, Fischmehl, Tiermehl, Hormone, …. schnell wachsen müssen.

Artemisier essen  nur in Ausnahmefällen Säuetiere,  auch nicht, wenn sie ein Biosiegel haben und keine Produkte daraus, also keine Milchprodukte, keine Wurst, Speck oder Schinken. Die Ausnahmen sind z.B. im Herbst und Winter: freilebendes Wild, Damhirsch, Gazelle, Rehbock, Wildziege, Wisent, Wildschaf, Steinbock, Büffel, Bison, … welche nicht geimpft wurden und keine Medikamente bekommen haben.

Zum Unterschied zu den Paleoanern essen sie aber Hülsenfrüchte und Getreide (alte Sorten) und selbstgebackenes Brot aus Sauerteig, ohne Industriehefe.

Artemisier gehen entweder auf die Jagd, kümmern sich um die Tiere im Wald und regulieren den Bestand oder sie beziehen ihr Fleisch von Jägern. Viele Artemisier halten selber Hühner oder anderes Geflügel, meist alte Zweinutzungsrassen (Eier und Fleisch) und schlachten oder beziehen von anderen Kleinst- oder Hobbybauern ihr Fleisch oder Produkte daraus.

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